Zu Anfang habe ich die Bodenfilter in meinen Becken über eine Membranpumpe betrieben. Aber egal, wie groß die Pumpe ausgefallen ist, mir hat irgendwie der Durchfluss nicht so 100 % gefallen.
Mittlerweile habe ich die Membranpumpe in jedem Becken durch einen AquaEl Circulator ersetzt.

Bei dem Circulator ist alles vorhanden, um den Pumpenkopf ohne Probleme auf das Steigrohr zu setzen. Man muss nicht rumtricksen, weil irgendetwas nicht genau passt. Sitzt bombenfest und die Strömung ist perfekt.
Heute habe ich mich nach längerer Zeit um meine Crystal Reds gekümmert. Hier wurde es aller höchste Eisenbahn, die Tiere mal wieder zu selektieren. Bei der Gelegenheit hab ich gleich mal einige neue Bilder gemacht.
Hübsch sind sie : – )








Gestern habe ich die neue Ausgabe der Caridina erhalten. Zu meiner Überraschung diesmal zum ersten Mal in Folie verschweißt. Mal eine positive Änderung beim Versand, nun landet sie auf jeden Fall unbeschädigt im Briefkasten.

Inhalt der Ausgabe u. a.
- Moosen auf der Spur
(Arten der Gattung Fissidens in Japan)
- Zucht von Atyopsis moluccensis
- Tendenz: Eher selten
(Spaß an amerikanischen Krebsen)
- Steckbrief
(Procambarus clarkii)
- Geboren in Recklinghausen
(Aufzucht von Nanosesarma sp.)
- Abgetaucht für Wirbellose
(Aquariumtiere mal aus anderer Perspektive)
- Untermieter oder Feind?
(Saugwürmer als Ektosymbionten auf Süßwassergarnelen)
- Zwerggarnelen aus Vietnam
(1. Teil: Auf der Suche nach Hummelgarnelen)
- Rotweiß international
(Garnelenzüchter in Japan)
Viele werden es schon nicht mehr lesen können, aber ich finde es sehr wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen.
Oftmals kommt die Frage auf, welche Pflanzen sind richtig für ein Garnelenbecken. Hier vertrete ich die Meinung, dass es den Garnelen vollkommen egal ist, zwischen welchen Pflanzenarten sie rumwuseln. Natürlich mögen sie es, in feinfiedrigen Pflanzen oder Moosen nach Futterresten zu suchen, aber sollten diese nicht vorhanden sein, dürfte eine Garnele nicht “unglücklicher” sein.
Viel wichtiger ist es, nach dem Kauf von neuen Pflanzen, mit diesen richtig umzugehen, bevor sie in einem Wirbellosenbecken verwendet werden. Pflanzen werden sehr oft in der Wasserpflanzengärtnerei mit Pestiziden (z. B. gegen Schnecken) behandelt und/oder enorm gedüngt. Viele Garnelenhalter (vor allem Anfänger) haben sich durch das sofortige Einsetzen von Pflanzen ihre Wirbellosen getötet. Daher ist es sehr wichtig, gekaufte Pflanzen zuvor einige Tage zu wässern.
Bei mir geht dieses recht unkompliziert, da ich in der Regel immer ein Becken leer habe, in dem diese für einige Zeit eingesetzt werden, bevor sie in das vorgesehen Aquarium ziehen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann die Pflanzen ohne Probleme für einige Tage in einen Eimer legen. Hier ist es dann wichtig, regelmäßig das Wasser zu wechseln. Die Empfehlungen, wie lange man Pflanzen wässern sollte, liegen recht unterschiedlich. Ich selbst würde aus dem Bauch heraus sagen, dass es schon eine Woche sein sollte.
Wenn es nach dem Einsetzen der Pflanzen doch zu Problemen kommen sollte und die Tiere sich auffällig verhalten (durch das Wasser schießen und immer wieder zu Boden fallen, meist seitlich liegen – Vergiftungserscheinung), sollte man schnell reagieren. Die Pflanzen alle wieder aus dem Becken entfernen und einen sehr großen Wasserwechsel machen.

Ich mache es dieses Jahr kurz und auch ganz ohne Statistikkram, da dieser in meinen Augen mittlerweile nebensächlich geworden ist.
Euch sage ich danke für 3 Jahre Mitlesen und Mitmachen.
Was die Zukunft bringt, lassen wir uns überraschen.