Verwendung von Bonsai-Erde – Akadama

Im April 2008 habe ich das erste Mal den Akadama-Boden in einem meiner Bienengarnelen-Becken verwendet. Heute sind die Aquarien meiner Weichwassergarnelen alle mit Akadama und mittlerweile auch mit einem Bodenfilter ausgestattet.
Jetzt bin ich über Beiträge gestolpert, in denen die Worte “Wasserwechsel & Osmosewasser” im Zusammenhang mit dem Akadama-Boden gefallen sind.
Meine Osmoseanlage hängt seit Monaten ungebraucht im Badezimmer. Genau gesagt seit dem Zeitpunkt, an dem ich mein letztes Becken umgestellt habe.
Ich führe meinen Wasserwechsel mittlerweile alle zwei Wochen mit reinem Leitungswasser durch (GH 16 – PH 8 – KH 5-6). Wenn ich auf Dauer weiterhin Osmosewasser verwende, sehe ich persönlich nicht den wirklichen Sinn darin, überhaupt auf irgendeinen Soil umzustellen. In diesem Fall kann ich auch einfachen Naturkies verwenden und mein Leitungswasser entsprechend mit Osmose verschneiden oder als Alternative Aufhärtesalz verwenden. Damals hat man auch mir empfohlen, bei dem Akadama-Boden mit Osmosewasser zu arbeiten, aber mittlerweile verschneide ich keinen Tropfen mehr.
Die kurzzeitigen Schwankungen nach dem Wasserwechsel haben meinen Tieren (größtenteils Red Bee) in dem ganzen Zeitraum nicht geschadet. Im Gegenteil, ich kann mich über die Vermehrungsrate nicht beklagen.
Der Akadama-Bodengrund sollte einige Zeit eingefahren werden, das Optimale ist sicherlich bis nach dem Nitritpeak. Wenn ein Bodenfilter verwendet wird, sollten in der ersten Zeit die Wasserwerte im Auge behalten werden, da dieser doch etwas mehr Einfluss auf den PH-Wert nimmt. In den ersten Tagen rutscht der PH-Wert gerne mal auf 5 – 5,5 nach unten, ohne Bodenfilter hat er es bei mir nie unter einen PH-Wert von 6 geschafft. Aber dieser pendelt sich nach einiger Zeit ein und in meinen Becken bleibt er stabil über 6.
Das einzige Aufregende was ich an diesen Becken mache ist zu jedem Wasserwechsel Montmorillonit hinzufügen. Dieses verwende ich grundsätzlich aber auch in allen meinen weiteren Becken.
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Hm, ja, aber Moment… wenn ich doch einmal richtig butterweiches Wasser mit 0-5 KH (behalten) will, gehe ich mit Osmosewasser auf Nummer sicher – wo keine Härte zukommt, schwankt auch kein Wert?