Planarienbekämpfung – Flubenol bzw. Flubendazol
In einigen meiner Becken sind wieder vereinzelt Planarien aufgetaucht. Da bisher immer nur mal wieder ein Wurm zu sehen ist, sammel ich sie zurzeit lediglich ab.
Da meine Behandlung mit Flubenol schon etwas her ist, habe ich eben nochmals nachgeschaut, wie ich damals dosiert habe.
Flubenol ist verschreibungspflichtig und ihr werdet es lediglich mit einem Rezept in der Apotheke erhalten. Ich habe mir die Gel-Spritze direkt beim Tierarzt besorgt, Wirkstoff: Flubendazol. Dieses wird normal für eine Wurmkur für Hunde bzw. Katzen verwendet. Bei einigen Tierärzten erhält mal auch Flubenol direkt als Pulver.
Hierbei handelt es sich um Flubenol P – Wirkstoff: Flubendazol Breitband- Anthelminthikum für Tiere (Katzen und Hunde)
1 Applikator mit 7,5 ml Gel zum Eingeben. Arzneilich wirksamer Bestandteil:
1 ml Gel enthält 44 mg Flubendazol
Sonstige Bestandteile: Glycerol, Carbomere, Natriumhydroxid, Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat, gereinigtes Wasser
Die Dosierungsempfehlung von Flubenol liegt bei 0,2 g auf 100 Liter Wasser. Ich habe 0,5 ml des Gels für meine 12 Liter Aquarien verwendet und 1ml auf 25 Liter.
Soweit man lesen kann, schadet eine Überdosierung von Flubenol weder Fischen noch Garnelen. Jedoch sollte man sich meiner Ansicht nach in etwa an die Dosierungsempfehlung halten. Flubenol beeinflusst den Stoffwechsel der Würmer, somit verhungern sie.
Einige Tage vor der Behandlung habe ich die sichtbaren Planarien abgesammelt. Hier sollte man aber vorsichtig vorgehen und versuchen, die Tiere nicht zu teilen! Es läuft hier wie bei einem Regenwurm, halbierte Tiere regenerien sich vollständig und leben weiter.
Schnecken sollten vor der Behandlung abgesammelt werden, da nicht alle Arten die Behandlung überstehen werden. Während der Behandlung verendete Schnecken auf jeden Fall aus dem Becken holen, damit sie das Wasser nicht zusätzlich belasten. Einmal umgesetzte Schnecken nicht wieder zurücksetzen! Dadurch kann man sich am oder im Schneckenhaus sitzen Planarien bzw. Eier wieder in das Becken holen.
Es sollte für eine ausreichende Sauerstoffversorgung gesorgt werden. Hier entweder den Wasserzulauf des Filters über die Wasseroberfläche stellen oder zusätzlich mit einer Membranpumpe + Ausströmstein belüften.
Flubendazol hat eine Schmelztemperatur von 250 °C und ist somit unlöslich im Wasser. Ich habe mein Gel in lauwarmen Wasser aufgelöst, es haben sich zwar einige Flocken gebildet, was der Wirksamkeit aber nicht geschadet hat.
Vor der Behandlung habe ich in den Becken 50 % Wasserwechsel durchgeführt.
Nachdem das Gel in das jeweilige Becken eingebracht war, habe ich nach ca. 1 Stunde mit einem Stäbchen im Bodengrund gestochert, um dieses besser zu verteilen.
Nach 5 Tagen habe ich einen 30 – 50 % Wasserwechsel durchgeführt und auch den Bodengrund abgesaugt und die gleiche Dosis wie oben aufgeführt nochmals nachdosiert. Hier dann nach erneuten 5 Tagen ca. 50 % des Wassers gewechselt.
Wichtig ist es, die Behandlung nach ca. 2 – 3 Wochen nochmals durchzuführen, da Planarieneier resistent gegen die Flubenolbehandlung sind. Sollten kurz nach dem Behandlungszeitraum Planarien auftauchen, würde ich sofort erneut behandeln.
Hier findet ihr noch einige Seiten, die sich mit der Planarienbekämpfung beschäftigen:
Planarien – ungeliebte Plagegeister
Hydren lassen sich genauso mit Flubenol behandeln. Hier kann man aber sicherlich erst versuchen, einen natürlichen “Fressfeind” einzusetzen. Ich habe gute Erfahrungen mit Spitzschlammschnecken gemacht.










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und hat mir deshalb auch nicht so wirklich weiterhelfen können. allerdings hat er mir fenbenol verkauft, das hat den selben wirkstoff, also auch fenbendazol. steht allerdings drauf dass es eine salbe ist zum einnehmen für katzen… kann ich das trotzdem ins aq geben?


Tja…damit wäre die Frage geklärt was da letztens in einer Zoohandlung im Bodengrund war. War ja schon schlimm genug das da lauter tote Garnelen und Fische in den Aquarien rumdümpelten….
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