Farbpigmente bei Eier tragenden Weibchen
Bei Eier tragenden Weibchen kann man oftmals einen Farbverlust beobachten. Hier ziehen sich die sternförmigen Farbpigmentzellen zusammen und die zuvor schön weiß gefärbten Bänder erscheinen eher transparent, wie man es auf diesem Bilder erkennen kann:
Kurze Zeit, nachdem die Jungtiere entlassen sind, nehmen die Tiere bei mir wieder eine normale Färbung an.
Es ist bei meinen weiblichen Tieren jedoch nicht die Regel. Ich habe auch oftmals Tiere, die während der ganzen Zeit eine ganz normale Färbung aufweisen:
Warum dieses so unterschiedlich ist, weiß ich leider nicht. Konnte darüber auch nichts finden. Vielleicht kann dieses ja irgendjemand erklären?
Auf jeden Fall nicht erschrecken, wenn die Weibchen auf einmal nicht mehr in gewohnter Farbenpracht erscheinen.



ganz einfach, die Tiere versuchen damit sich und damit ihre Brut vor möglichen Prädatoren zu verbergen und geben damit ihren Genen eine wesentlich bessere Überlebenschance. Allerdings kommt es sehr darauf an wie das Becken strukturiert ist, bei mir verkleinern nur Weibchen ihre Farbzellen, welche in relativ ungeschützter Umgebung zu Hause sind, wohingegen in sehr stark verkrauteten Becken die Deckfarben fast konstant bleiben. Bei Hochzuchtgarnelen, welche genetisch zu “hyperkonzentrierten” Pigmentzellen tendieren, ist dieser Effekt mit dem Auge kaum wahrnehmbar, jedoch sehr gut beim fotografieren im extremen Macrobereich. Jedenfalls habe ich das so festgestellt…und kann nur für meine Tiere sprechen