Krebsen auf den Zahn gefühlt – Cherax quadricarinatus
Australische Flusskrebse besitzen einen Zahnschmelz, der dem menschlichen sehr ähnelt.
Manche besonders gelungenen Entwicklungen kopiert die Natur bei sich selbst. So hat ein Team aus Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam und der Ben-Gurion Universität im israelischen Beer-Sheva herausgefunden, dass die Zähne des australischen Flusskrebses Cherax quadricarinatus mit einem Schmelz überzogen sind, der dem Zahnschmelz von Wirbeltieren in verblüffender Weise ähnelt: Beide Materialien bestehen aus Kalziumphosphat und stimmen auch in ihrer Mikrostruktur weitgehend überein.
Zum vollständigen Artikel vom 16.05.2012 auf der Seite der Max-Planck-Gesellschaft

