Aufbau des Dennerle Nano Cube Complete PLUS – 20 Liter
Gestern habe ich mir etwas Zeit genommen und den 20er Nano Cube von Dennerle aufgebaut.
Beim Auspacken ist mir der beigefügte gelbe Hinweiszettel aufgefallen. Hierauf findet man kurze Informationen zum Wässern von neu gekauften Pflanzen, das Einfahren des Nano Cubes und das spätere Eingewöhnen der neuen Beckenbewohner.
Ich finde es klasse, dass Dennerle sich mit diesen Hinweisen an die Käufer wendet! Zumal man davon ausgehen kann, dass ganz bestimmt auch einige Anfänger dabei sind. Über den empfohlenen Zeitraum des Einfahrens gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen und Erfahrungswerte. Gerade in Hinblick auf Anfänger in der Wirbellosenhaltung, könnten 2 Wochen Einfahrzeit etwas knapp bemessen sein. Bei einem PH-Wert ab 7 ist es bei mir oftmals erst nach diesem Zeitraum zu dem Nachweis von Ammoniak gekommen. Aber hier gibt es dann zusätzlich noch den Hinweis auf Starterbakterien.
Weiter findet man in der Beschreibung zum Nano Cube den Hinweis auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Aquarienbewohnern. Die Empfehlung, sich auf jeden Fall vor dem Kauf und dem Einsetzen der Tiere über die artgerechte Haltung zu informieren! Zudem wird auch erwähnt, dass die Nano Cubes (aufgrund ihrer Größe) nicht zur Haltung von Zierfischen geeignet sind.
Mich persönlich freut es auf jeden Fall, dass diese ersten – sehr wichtigen Informationen – Platz gefunden haben!
Begonnen habe ich mit dem Anbringen der schwarzen Dekorfolie. Die Folie ist schon auf die richtige Größe zugeschnitten und kinderleicht von außen an die Rückseite anzubringen. Ich habe die Rückwand vor dem Bekleben lediglich etwas sauber gemacht. Beim Bekleben sollte man darauf achten, dass sich keine Luftblasen unter die Folie setzen.
Der nächste Schritt war das Einbringen des Dennerle DeponitMix. Hier habe ich die mitgelieferte Packung komplett verwendet. So ist ein ca. 2 cm hoher Nährboden entstanden. Der DeponitMix wird nicht ausgewaschen! Nachdem ich diesen schön gleichmäßig im Becken verteilt habe kam der mitgelieferte schwarze Sulawesi Garnelenkies (Körnung: 0,7 – 1,2 mm) an die Reihe. Diesen habe ich mehrmals mit lauwarmem Wasser ausgewaschen. Von den mitgelieferten 2 Tüten (je 2 kg), habe ich 1 ½ verwendet, die somit eine Bodenhöhe von ca. 3 cm ergeben haben.
Der kleine Nano Eckfilter wurde komplett zusammengebaut mitgeliefert. Hier habe ich lediglich das Düsenrohr aufstecken müssen. Der Filter hat eine Pumpenleistung von 150 L/Std. max. und ist mit seinen gerade mal 2 Watt sehr energiesparend. Die Durchflussmenge kann an einem kleinen Drehknopf reguliert werden. Beschrieben wird er als laufruhig und leise. Dieses kann ich nur unterstreichen. Von dem Filter ist überhaupt nichts zu hören. Das Becken eignet sich dadurch auch wunderbar als “Schlafzimmerbecken”. Durch die eng- maschigen Ansaugöffnungen soll keine Gefahr für den Garnelennachwuchs bestehen. Dazu kann ich aber erst später etwas sagen, wenn das Becken mit Besatz läuft und der erste Nachwuchs zu verzeichnen ist.
Das Dennerle Nano Light (11 Watt) hat sich leicht an das Becken anbringen lassen. Begeistert bin ich wirklich von der Leuchtkraft, dieses dürfte an dem schon integrierten Reflektor liegen. Die Lampe lässt sich vertikal und horizontal verstellen und macht wirklich einen qualitativ sehr guten Eindruck. Ich habe einige Aufstecklampen für meine kleinen Aquarien, aber die können mit dem Nano Light nicht wirklich mithalten.
Bei der Anbringung der Abdeckscheibe hatte ich erst etwas Probleme. Da ich zu den Leuten gehöre, die erstmal keine Gebrauchsanleitung lesen und versuchen, Dinge so zusammenzubauen, habe ich etwas gebraucht um zu erkennen, dass die mitgelieferten Kunststoffhalter an den Sollbruch- stellen getrennt werden mussten. So erhält man 2 gebogene und 4 gerade Kunststoffhalter, auf der die Glasabdeckscheibe guten Halt hat.
Bei dem Nano Cube handelt es sich wirklich um einen kleinen Blickfang. Am meisten begeistert bin ich von dem kleinen, leisen Eckfilter. Wenn er jetzt wirklich noch garnelensicher ist, dürfte dieser wirklich eine sehr gute Alternative für kleine Becken zwischen 10 – 40 Liter sein.
Eingesetzt habe ich Dennerle Triangelmoos (Cratonneuron filicinum), welches auf ein 9 x 9 cm großes Edelstahlgitter gebunden ist. Zudem habe ich einen Stein (versteinertes Holz) eingesetzt. Auf die Wurzel habe ich etwas Moos gebunden, welches bei mir recht gut im Becken der blauen Tigergarnelen wächst. Sobald es gewachsen ist, bräuchte ich noch jemanden, der es mir bestimmt :-)
Von dem mitgelieferten Nano Pflegeset (Tagesdünger, Wasseraufbereiter, Vitalstoffe) habe ich bisher lediglich den Tagesdünger verwendet. Hier wird eine Startdosierung für Becken, die bisher noch nicht gedüngt worden sind, von 6 Tropfen auf 10 Liter Aquarienwasser empfohlen. Später reicht ein Tropchen auf 10 Liter täglich.
Ich gehöre ja zu den Aquarien-Besitzern, denen der “grüne Daumen” nicht mit in die Wiege gelegt wurde. Daher bin ich besonders auf die Entwicklung des Beckens gespannt.
Ich kann bisher wirklich nur positiv über das Becken berichten. Ich denke, ich werde mein Aqua 40 demnächst gegen einen Nano Cube 30 Liter austauschen. Es wird nun immer mal wieder neue Bilder und Berichte über den Nano Cube geben.

















). Seit einigen Tagen läuft sich der Cube schon ein, Wasserwerte werden täglich mit den EasyTest-5 in 1-Streifen von JBL gemessen. Momentan ist weder Nitrat noch Nitrit nachzuweisen, aber der berühmt-berüchtigte Peak soll erst später kommen. Sonst sind es FAST normale Werte: pH 7,5, GH >7°d – aber KH 3°d (ist das nicht zu niedrig?).

Hallo Kerstin,
danke für deinen Bericht
Ich hätte zu dem Cube noch eine Frage: Welche Maße hat das Becken? Okay (quadratisch praktisch gut) wird es sein – nur findet sich leider nirgendwo eine brauchbare Angabe zur Kantenlänge.