Krabben-News
Nach dem Verlust des Geothelphusa albogilva Weibchens gab es bisher keinerlei weitere Auffälligkeiten im 240er Becken.
Ich konnte bisher keinerlei aggressive Übergriffe beobachten. Im Gegenteil, manchmal sitzen drei der noch 4 vorhanden Tiere (2 M./2 W.) zusammen unter einer Korkrinde.
Was sich im Verhalten jedoch geändert hat, ist vor allem die Nutzung des Wasserteils. Seitdem der kleinere Wasserteil eingebracht ist, wird dieser sehr oft genutzt. Hier ist in letzter Zeit auch zu beobachten, dass sie viel unter Wasser sitzen. Vereinzelt verstecken sie sich auch tagsüber an Land, aber schon häufiger im Wasser.
Sobald das Licht aus ist, werden sie aktiv. Fast die ganze Nacht wuseln sie durchs Becken (ich hab schon Augenringe). Einzelne Tiere versuchen immer wieder auf der Strebe Platz zu finden. Ich wollte demnächst eine Art “erhöhtes Podest” einbringen, vielleicht nehmen sie dieses ja an, um nachts etwas erhöht zu sitzen. Auffällig ist jedoch, dass sie überhaupt nicht die quer durchs Becken liegende Wurzel nutzen.
Fressen tun sie immer noch sehr gut, ob pflanzliches oder tierisches Futter, beides wird gleich gerne angenommen. An das Laub gehen sie überhaupt nicht, es liegt unbeachtet im Becken herum.
Die beobachtete Paarung ist ja jetzt schon einige Zeit her, ich konnte bisher noch kein Weibchen mit Eiern entdecken. Bei meinem Glück war bestimmt das Weibchen, welches verstorben ist, an der Paarung beteilig. Aber vielleicht hat es auch einfach noch nicht funktioniert.
Pflanzen wurden bisher überhaupt nicht angefressen. Lediglich die am Wasserteil eingepflanzten Kletterfeigen sind etwas “ramponiert”, da diese genau am “Durchgangsweg” eingesetzt sind.
Nun zu den Perisesarma eumolpe. Drei Weibchen und zwei Männchen sitzen in einem Terrarium mit den Maßen 60 x 40 x 50 (BxTxH).
Sobald die letzten Reste der eingesetzten Pflanzen verzehrt sind, werde ich wohl keine mehr einsetzen. Jeden Tag wird an diesen rumgerissen und versucht, sie irgendwie ins Wasser zu bekommen. Wenn es dann nach einiger Zeit nicht geklappt hat, werden sie an Ort und Stelle auseinander gezupft.
Gefressen wird alles, was angeboten wird. Vor allem das Laub hat es ihnen scheinbar angetan. Entweder wird es zum Fressen in den Wasserteil geschleppt oder direkt an Land verzehrt. In das Wasser (2 Liter) habe ich ca. 25 g Salz eingebracht. Ich warte immer noch auf den neuen Wasserteil (30 x 30 x 8 cm), aber irgendwie mag die Post es scheinbar nicht zustellen.
Ich schätze mal, dass sie sich ca. 60 % im Wasser aufhalten. Obwohl ich irgendwie das Gefühl habe, es hier doch vom jeweiligen Tier abhängig ist. Bei zwei der Krabben habe ich das Gefühl, sie bevorzugen doch mehr den trockenen Bereich.
Das Weibchen ohne Scheren frisst sehr gut. Es ist immer noch in einem 12er Becken untergebracht. Aber immerhin nimmt sie jegliche Nahrung selbständig auf. Ich hoffe, sie wird sich bald häuten und ich kann sie endlich umsetzen.
Demnächst wird es auch 1 – 2 neue Krabbenarten geben. Ich habe hier noch ein leeres 54er Becken stehen und habe mich entschieden, dieses für Metasesarma obesum (weiße Strandkrabben) einzurichten.
So toll, wie Alex ihr Obesum Becken eingerichtet hat, bekomme ich es zwar ganz bestimmt nicht hin, aber ich werde mir Mühe geben.
Weiter habe ich mich dazu entschieden, dass immer noch leere 140er Becken im Wohnzimmer nicht mit Red Bee’s zu besetzen, sondern hier eine weitere Krabbenart einziehen zu lassen (oder vielleicht doch die schon lange geplanten Landeinsiedler). Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher (ihr dürft gerne wieder Vorschläge machen).
Ich kann mir gerade das Grinsen einiger Leute vorstellen…. :-)






Zitat “Ich kann mir gerade das Grinsen einiger Leute vorstellen….”
und doch Krabbenlastig hier…
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mfg Rene