Chemie

von Kerstin | Allgemein | am 27. Jan 2007 | 0 Kommentare » | 5,110 views

Die ersten Informationen zu den gegeben Wasserwerten erhält man beim zuständigen Wasserversorger. Oftmals werden diese Werte auf deren Website veröffentlicht, so kann man sich unter Umständen eine E-Mail oder einen Anruf sparen.

Weiterhin findet man auf der Website von Dennerle eine praktische Leitungswasser-Datenbank. Mit etwas Glück, ist auch die eigene Stadt dort aufgeführt.

Die häufigste Art die Wasserwerte zu kontrollieren dürfte die Nutzung eines Tröpfchen- oder Streifentest sein.

test.jpgOb Gesamthärte (GH), Karbonathärte (KH), PH-Wert (PH), Nitrit (NO2), Nitrat (NO3), Eisen (Fe), Kupfer (CU) usw. – für alles findet man im Fachhandel einen entsprechenden Wassertest.

Ich selbst bevorzuge für das Messen einen Tröpfchentest. Meiner Ansicht nach sind die Streifentest für genauere Testergebnisse nicht unbedingt geeignet.

Streifentest (Tauchtests) sind sicherlich geeignet, um mal schnell einige Wertestreifentest.jpg nachzumessen. Aber ich persönlich habe wirklich Probleme beim Ablesen und genauen zuordnen der Ergebnisse. In der Regel weichen bei mir die Testergebnisse mit einem Streifentest von denen eines Tropfentest enorm ab.
Wenn man die eigenen Werte wirklich kennt und lediglich grob nachmessen möchte, ob sie noch in einem bestimmten Bereich liegen, ist ein Streifentest sicherlich ausreichend.

Im Handel erhält man entweder den jeweiligen Einzeltest oderkleiner_test.jpg testkoffer.jpgverschiedene Größen an Test- boxen.Ich denke, hier kommt es immer drauf an, was pflege ich und welche Tests sind wirklich unentbehrlich für mich.

Der Tröpfchentest wird mit Hilfe eines Reagenzglases und einer kleinen Spritzereagenz.jpg durchgeführt. In der jeweiligen Anleitung ist detailliert beschrieben, wie viel ml Wasser und wie viel Tropfen für das jeweilige Testergebnis benötigt wird.

farbtabelle.jpgEine Farbtabelle hilft bei der entsprechenden Bestimmung des Ergebnisses.

Ich selbst habe mir damals einen großen Testkoffer geholt, mit diesem habe ich sämtliche Wasserwerte aus der Leitung durchgetestet und nach dem Einfahren der Aquarien die entsprechenden Wasserwerte bestimmt.

Bei mir kommen mittlerweile (bei meinen Wirbellosen) nur noch der Gesamthärte-, PH-, Ammoniak-, Nitrat- und Kupfertest zum Einsatz. In meinem 240er Becken kontrolliere ich auch noch regelmäßig den CO2-Gehalt.

Ich denke nach einiger Zeit kann jeder selbst für sich entscheiden, was er wirklich an Tests benötigt.

Hier gibt es weitere Informationen: Was ist was?


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