Versand

von Kerstin | Allgemein | am 27. Jan 2007 | 0 Kommentare » | 6,192 views

Grundsätzlich ist der Versand von Wirbellosen recht unkompliziert, trotzdem sollten einige Dinge auf jeden Fall beachtet werden.

Ein Versand ist immer von der Wetterlage abhängig. In den Wintermonaten oder im Hochsommer kommt es da sehr auf die Temperaturen an. Im Winter oder bei sehr hohen Temperaturen im Sommer, sollte sich meiner Meinung nach für ein Overnight-Express-Paket entschieden werden. Auch wenn dieses mehr kostet, sind die Tiere auf jeden Fall am nächsten Tag beim Empfänger. Empfehlenswert ist hier unter Umständen auch noch die Option der Zustellung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Ich persönlich würde die Zeit der gewünschten Zustellung recht früh legen, also vor 09:00 oder 12:00 Uhr, umso kürzer sind die Krabbler unterwegs.  Der Versand in einer Styroporbox sollte selbstverständlich sein!

Bei “normalen” Temperaturen sollte der Versand mit einem stabilen Karton durchgeführt werden. Ich persönlich halte Schuhkartons o. ä. für nicht empfehlenswert, diese sind in der Regel nicht stabil genug.

Ob man die Sendung nun als Paket  oder Päckchen aufgibt, muss jeder selbst entscheiden. Ein Paket hat natürlich den Vorteil, es ist versichert und man kann jederzeit online verfolgen, wo es sich gerade befindet. Soweit das Paket morgens sehr früh zur Post gebracht wird, ist es in der Regel am nächsten Tag da. In seltenen Fällen nimmt der Versand eines Pakets bis zu 3packchen.jpg Werktagen in Anspruch. Ich denke, hierbei handelt es sich jedoch um eine Ausnahme.

Das Paket würde ich später nicht nur mit Tesafilmstreifen zukleben, sondern schon richtiges Paketklebeband nehmen.

Bei einem Versand bei recht niedrigen Temperaturen sollte über das Benutzen von Styroporboxen (auch im Sommer) und Heatpacks nachgedacht werden.

Bisher habe ich Garnelen und Krebse in einer PET-Flasche verschickt. So muss ich mirflasche.jpg keine Gedanken machen, ein Beutel geht kaputt und Wasser läuft aus, zusätzlich bietet sie noch durch das Material etwas Schutz.

Ich würde empfehlen, Wasserflaschen zu nehmen, damit sich in der Flasche auf keinen Fall irgendwelche Getränkerückstände befinden. Die Flasche kann der Empfänger später einfach oben am Flaschenhals aufschneiden. Wichtig ist, die Flasche sollte lediglich bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt werden, NICHT bis oben hin!

filterwolle.jpgDamit die Tiere sich in der Flasche festhalten können, gebe ich immer etwas Filterwolle aus Kunststoff dazu. Daran können sie sich prima festhalten. Die Zugabe von Pflanzenstengel halte ich persönlich als nicht vorteilhaft, da die Pflanzen einen Teil des Sauerstoffs verbrauchen werden.
Die Flasche sollte so gut gepolstert werden, dass sie sich in dem Karton nicht mehr hin und her bewegen kann. Diesesluftpolster.jpg geht ganz gut mit Luftpolstern und Styropor.

Vor Versand sollte mit dem Empfänger auf jeden Fall der genaue Versandtermin abgesprochen werden, damit die Tiere nicht auf dem Postamt landen und dort noch eine weitere Nacht oder sogar das Wochenende verbringen müssen, dies ist oftmals mit Ausfällen verbunden.


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