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	<title>Crusta &#187; Erfahrungsberichte-Garnelen</title>
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	<description>Der Wirbellosenblog</description>
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		<title>Red Bee Shrimp</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 18:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte-Garnelen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ca. 5 Monaten m&#246;chte ich gerne meine bisherigen Erfahrungen mit der Haltung und Vermehrung der Red Bee darlegen. Zu Anfang habe ich die Tiere bei folgenden Wasserwerten gehalten: GH 3 &#8211; 4, PH 7-7,5, KH 2 Einmal w&#246;chentlich wurde ein Wasserwechsel durchgef&#252;hrt (50 %), dem Wechselwasser habe ich GarniSafe hinzugef&#252;gt. Es wurde jeden zweiten [...]<p></p>
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<p align="center"><a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-13012008-3-3.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-13012008-3-3-small.jpg" alt="redbee 13012008-3" height="151" width="225" /></a></p>
<p>Nach ca. 5 Monaten m&#246;chte ich gerne meine bisherigen Erfahrungen mit der Haltung und Vermehrung der Red Bee darlegen.</p>
<p>Zu Anfang habe ich die Tiere bei folgenden Wasserwerten gehalten:</p>
<p>GH 3 &#8211; 4, PH 7-7,5, KH 2</p>
<p>Einmal w&#246;chentlich wurde ein Wasserwechsel durchgef&#252;hrt (50 %), dem Wechselwasser habe ich GarniSafe hinzugef&#252;gt. Es wurde jeden zweiten Tag gef&#252;ttert (Shirakura Haupt- und Aufzuchtfutter, Spirulina, gefriergetrocknete M&#252;ckenlarven) und die Tiere bei Zimmertemperatur gehalten. Die Becken waren mit einem kleinen Innenfilter ausgestattet.</p>
<p>Die Weibchen haben recht schnell Eier getragen und auch eine gr&#246;&#223;ere Anzahl von Jungtieren entlassen. Jedoch sind die ersten entlassenen Tiere nach ca. 2 Wochen komplett verschwunden. Ich konnte hier nicht beobachten, dass es jeden Tag weniger Tiere wurden, sie waren einfach von einem auf den anderen Tag komplett weg, wie in Luft aufgel&#246;st. Jedoch gab es bei der Red Bee Gruppe an sich, keinerlei Ausf&#228;lle.</p>
<p>Kurz nach diesem Vorfall  waren meine ADA-Aqua Soil und das Elos-Becken endlich eingefahren und die Tiere sind auf diese Becken verteilt worden.</p>
<p><span id="more-3316"></span>Mit dem Umzug in die neuen Becken, habe ich auch die Wasserwerte ver&#228;ndert:</p>
<p>GH 8, PH 7,5, KH 3-4</p>
<p>An Filterung, Temperatur, F&#252;tterung und Wasserwechselintervall habe ich erst einmal nichts ge&#228;ndert.</p>
<p align="center"><a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-3-3.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-3-3-small.jpg" alt="redbee 3" height="60" width="90" /></a> <a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-15-1.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-15-1-small.jpg" alt="redbee 15" height="60" width="90" /></a> <a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-12-1.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-12-1-small.jpg" alt="redbee 12" height="60" width="90" /></a></p>
<p>Die umgesetzten Weibchen haben ihren Nachwuchs ohne Probleme in den neuen Becken entlassen. Hier kamen auch einige Jungtiere hoch, aber noch lange nicht die Anzahl, die sich zuvor im Becken befand. Ich sch&#228;tze mal, lediglich ca. 50 %. Auch die Kreuzung mit Snow White Tieren gelang und es sind einige sch&#246;ne Mosuras, fast Mosuras und Half Moons entstanden, die mittlerweile auch Nachwuchs zu verzeichnen haben.</p>
<p>Daf&#252;r, dass st&#228;ndig fast alle Weibchen Eier getragen haben, waren immer zu wenig Jungtiere vorhanden. Ich konnte weder H&#228;utungsprobleme beobachten, noch habe ich irgendwelche toten Tiere im Becken gefunden.</p>
<p>Seit gut zwei Monaten habe ich einige Dinge an den Haltungsbedingungen ver&#228;ndert.</p>
<p>Ich f&#252;ttere nun jeden Tag Shirakura Aufzuchtfutter. Zudem gibt es t&#228;glich entweder das Shirakura Hauptfutter oder ein anderes japan. Garnelenfutter. Spirulina und gefriergetrocknete M&#252;ckenlarven werden weiterhin gereicht. Die Menge des Futters mache ich davon abh&#228;ngig, wie viele Jungtiere sich zurzeit im Becken befinden.</p>
<p>Die Temperatur wird konstant auf ca. 23 &#8211; 24 Grad gehalten. Das Wasser wechsle ich mindestens einmal w&#246;chentlich, ca. 20 &#8211; 30 %. Da ich aber aufgrund der Jungtiere doch etwas mehr f&#252;ttere, bin ich mittlerweile bei einem zweimal w&#246;chentlichen Wasserwechsel angekommen.</p>
<p>Die kleinen Innenfilter laufen immer noch, jedoch ist in jedem Becken ein zweiter Filter hinzugekommen. Somit habe ich die Sauerstoffzufuhr erh&#246;ht. GarniSafe verwende ich im Moment &#252;berhaupt nicht mehr. Dem Wechselwasser f&#252;ge ich abwechselnd Montmorillonit oder Amtra &#8220;pro nature&#8221; (seit kurzem) hinzu.</p>
<p>Seit gut zwei Monaten l&#228;uft es um einiges besser. In einem der Becken haben scheinbar 2 Weibchen auf einmal Jungtiere entlassen, die bisher ohne gr&#246;&#223;ere Verluste sehr gut heranwachsen.</p>
<p>Ich hatte zwischendurch Probleme mit Eier tragenden Weibchen. Leider sind mir von meinem Red Bee Stamm bisher 4 Tiere eingegangen. Jedoch nur Weibchen mit Eiern. Diese haben sich nach dem Entlassen ihrer Jungtiere abends geh&#228;utet und in der Nacht schon wieder neue Eier in den Bauchtaschen getragen, am Morgen fand ich sie dann tot im Becken. Dieses Problem kann ich jetzt aber schon seit etwas l&#228;ngerer Zeit nicht mehr beobachten.</p>
<p>Probleme habe ich immer noch mit dem Nachwuchs der Snow White Importe. Momentan tr&#228;gt ein Weibchen, welches ich jedoch von einem Z&#252;chter aus Deutschland habe, Eier. Ich bin gespannt, ob sich die Problematik hier auch zeigt oder ob ich mit diesem Nachwuchs dann mehr Gl&#252;ck habe.</p>
<p align="center"><a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-29-1.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2008/02/redbee-29-1-small.jpg" alt="redbee 29" height="151" width="225" /></a></p>
<p>Wenn die Jungtiere jetzt weiterhin so gut heranwachsen, werde ich demn&#228;chst anfangen, bei einigen der Tiere die Wasserwerte weiter anzuheben.</p>
<p>Ich denke, es ist auch keine Empfehlung zu geben, bei welchen Wasserwerten die Tiere auf jeden Fall zu halten sind. Wenn man sich umschaut, werden die Red Bees doch schon bei recht unterschiedlichen Werten gepflegt, mittlerweile bei einigen sogar in recht hartem Wasser.</p>
<p>Wie auch bei anderen Garnelenarten, muss hier jeder selbst in seinem Becken ausprobieren, wie die verschiedenen Parameter am besten zusammenspielen.</p>
<p></p>

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		<title>Blaue Tigergarnele-Caridina cf. cantonensis sp.“blue Tiger”</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 11:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte-Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe in der letzten Zeit immer mal wieder Anfragen bekommen, bei welchen Wasserwerten ich meine blauen Tigergarnelen halte. Wasserwerte: GH 16 – PH 8 – KH 5-6 Wasserwechsel: 1 x w&#246;chentlich 50 – 60 % Temperatur: 22 – 25 Grad (je nach Au&#223;entemperatur) Ich muss dazu sagen, die Tiere sind auch aus &#228;hnlichen Wasserverh&#228;ltnissen [...]<p></p>
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<p>Ich habe in der letzten Zeit immer mal wieder Anfragen bekommen, bei welchen Wasserwerten ich meine blauen Tigergarnelen halte.</p>
<p>Wasserwerte: GH 16 – PH 8 – KH 5-6<br />
Wasserwechsel: 1 x w&#246;chentlich 50 – 60 %<br />
Temperatur: 22 – 25 Grad (je nach Au&#223;entemperatur)</p>
<p>Ich muss dazu sagen, die Tiere sind auch aus &#228;hnlichen Wasserverh&#228;ltnissen zu mir gekommen. Vom damaligen Halter habe ich den Hinweis bekommen, hoher GH und PH-Wert beeinflussen die F&#228;rbung positiv. Jedoch pflegen viele die Tiere bei recht weichem Wasser, mit gleichem Erfolg.</p>
<p>Die Becken laufen filterlos, sie werden lediglich &#252;ber eine Membranpumpe + Ausstr&#246;mstein bel&#252;ftet.</p>
<p>Seitdem ich den Stamm habe (M&#228;rz 2007), konnte ich noch keinen einzigen Ausfall verzeichnen. Die Vermehrungsrate ist recht gut, 1 – 2 Eier tragende Weibchen sind immer dabei. Beim Nachwuchs sind relativ viele blau gef&#228;rbte Tiere dabei. Seit kurzem habe ich mit dem Selektieren begonnen. Wobei sich dieses etwas schwieriger darstellt. Ich setze normal gef&#228;rbte Tiere mit orangen Augen um. Nach einigen Stunden/Tagen ist ein Teil dieser Tiere wieder dunkelblau gef&#228;rbt.</p>
<p>Ich kann mir nicht erkl&#228;ren woran dieses liegt. In beiden Becken sind die gleichen Wasserwerte und ca. die gleiche Temperatur. Ich habe irgendwo mal gelesen, dieses kann Tagesform abh&#228;ngig sein. Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit &#228;hnlichen Erfahrungen.</p>
<p>Gef&#252;ttert werden sie &#252;berwiegend mit Shirakura Haupt- und Aufzuchtfutter. In meinen Augen ist die Pflege der blauen Tigergarnele recht unproblematisch.</p>
<p></p>

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		<title>Tigerzwerggarnelen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 11:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte-Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab vor ca. 1 1/2 Jahren mit einer Gruppe von 15 Tigerzwerggarnelen angefangen. Auf vielen Seiten wurde empfohlen, die Tiger bei nicht zu hohen PH- und GH-Wert zu halten. Mein Leitungswasser (GH 16, PH 8, KH 5-6) habe ich also mit Osmosewasser entsprechend verschnitten. Aber irgendwie wollten sich die Garnelen nicht vermehren. Da sie [...]<p></p>
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<p>Ich hab vor ca. 1 1/2 Jahren mit einer Gruppe von 15 Tigerzwerggarnelen angefangen. Auf vielen Seiten wurde empfohlen, die Tiger bei nicht zu hohen PH- und GH-Wert zu halten. Mein Leitungswasser (GH 16, PH 8, KH 5-6) habe ich also mit Osmosewasser entsprechend verschnitten. Aber irgendwie wollten sich die Garnelen nicht vermehren. Da sie lediglich in einem 25er Becken sa&#223;en, habe ich ihnen mehr Platz geg&#246;nnt und sie in ein 54 Liter-Becken (60 x 30 x 30 cm) umgesetzt. Auch hier, keine Anzeichen von Nachwuchs. Da ich das etwas gr&#246;&#223;ere Becken dann f&#252;r eine andere Garnelenart ben&#246;tigt habe, sind sie wieder in ein 25er umgezogen. Ungef&#228;hr zum gleichen Zeitpunkt sind bei mir die blauen Tigergarnelen eingezogen. Die ich nach Empfehlung des &#8220;Z&#252;chters&#8221; bei meinen Leitungswasserwerten halte.</p>
<p>Irgendwann kam bei mir die Frage auf, warum sollten die normalen <a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/08/tigerzwerggarnele-blau.jpg" title="tigerzwerggarnele-blau.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/08/tigerzwerggarnele-blau.thumbnail.jpg" title="tigerzwerggarnele-blau.jpg" alt="tigerzwerggarnele-blau.jpg" align="left" /></a>Tigergarenlen denn bei nicht zu hartem Wasser gehalten werden, wenn die Blauen bei h&#246;heren PH- und GH-Werten eine richtig sch&#246;ne Blauf&#228;rbung an den Tag legen und mit den Werten wunderbar zurecht kommen. In keinem meiner Becken ist die Vermehrungsrate so hoch, wie bei den blauen Tigern (auf dem Bild ist ein ca. 1 cm gro&#223;es Nachwuchs-Tier zu sehen). Somit habe ich angefangen, das Wasser bei den &#8220;normalen&#8221; Tigergarnelen &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum meinen Leitungswasserwerten anzupassen.</p>
<p>Was sollte passieren, bisher haben sie sich ja nun so oder so nicht vermehrt. Diese Ver&#228;nderungen haben den Tieren aber scheinbar gefallen. Seitdem habe ich die ersten Eier tragenden Weibchen und das zweite Mal wurde Nachwuchs entlassen.</p>
<p>Erster Nachwuchs &#8211; ca. 1 &#8211; 1,5 cm gro&#223;:</p>
<p align="center"><a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/08/tigerzwerggarnele-3.jpg" title="tigerzwerggarnele-3.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/08/tigerzwerggarnele-3.thumbnail.jpg" alt="tigerzwerggarnele-3.jpg" /></a> <a href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/08/tigerzwerggarnele-4.jpg" title="tigerzwerggarnele-4.jpg"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/08/tigerzwerggarnele-4.thumbnail.jpg" alt="tigerzwerggarnele-4.jpg" /></a></p>
<p>Ich wei&#223; noch, als ich mit der Garnelenhaltung begonnen habe. Da habe ich in einigen Foren immer wieder zu h&#246;ren bekommen, bei meinem PH-Wert sind lediglich Arten wie Red Fire oder White Pearl m&#246;glich.</p>
<p>Ich behaupte mal, sehr viele Garnelenarten k&#246;nnen bei h&#246;heren Werten gehalten werden und sie werden sich auch vermehren. Man sollte sie halt langsam an die neuen Wassergegebenheiten gew&#246;hnen.</p>
<p>Ich wei&#223; von einigen, die bisher auch immer wieder mit Osmose verschnitten haben, so langsam aber einige ihrer Arten an ihr normales Leitungswasser gew&#246;hnen und es hier keine negativen Auswirkungen zu verzeichnen gibt.</p>
<p>Dies soll jetzt keine allgemeine Empfehlung sein, alle Arten bei hartem Wasser zu halten. Aber ich denke, diese Weichwasser-Hysterie ist ein wenig &#252;berzogen.</p>
<p>Ich selbst fange jetzt nach und nach bei einigen Arten an, die Werte langsam nach oben zu setzen. Ich werde ja sehen, welche Auswirkungen dieses bei den Tieren hat.</p>
<p>Wer Garnelen aus sehr weichem Wasser erh&#228;lt, sollte diese langsam an h&#246;here Werte gew&#246;hnen und sich beim Umsetzen entsprechend viel Zeit lassen.</p>
<p></p>

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		<title>Neocaridina heteropoda var. red &#8211; Red Fire Garnele</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 16:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte-Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Red Fire Garnele d&#252;rfte sich schon bei fast jedem Garnelenfreund im Becken getummelt haben. Hierbei handelt es sich um eine recht beliebte Garnele, die gerne als &#8220;Anf&#228;nger-Garnele&#8221; empfohlen wird. Weibchen werden um die 2,5 cm gro&#223; und sind in der Regel kr&#228;ftiger gef&#228;rbt als die m&#228;nnlichen Tiere, die eine Gr&#246;&#223;e von ca. 2 cm [...]<p></p>
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<p style="text-align: center"><img src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/01/red_fire.jpg" alt="red_fire.jpg" /></p>
<p>Die Red Fire Garnele d&#252;rfte sich schon bei fast jedem Garnelenfreund im Becken getummelt haben. Hierbei handelt es sich um eine recht beliebte Garnele, die gerne als &#8220;Anf&#228;nger-Garnele&#8221; empfohlen wird.</p>
<p>Weibchen werden um die 2,5 cm gro&#223; und sind in der <a title="red-fire-100.jpg" href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/07/red-fire-100.jpg"><img title="red-fire-100.jpg" src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/07/red-fire-100.thumbnail.jpg" alt="red-fire-100.jpg" align="left" /></a>Regel kr&#228;ftiger gef&#228;rbt als die m&#228;nnlichen Tiere, die eine Gr&#246;&#223;e von ca. 2 cm erreichen. Aufgrund ihrer geringen Gr&#246;&#223;e kann diese Garnelenart sicherlich schon in kleinen Becken gehalten werden.</p>
<p>Hier sollte man sich aber auch vor Augen halten, dass diese Art sehr vermehrungsfreudig ist. Ein kleines Becken, von vielleicht 12 oder 25 Liter, ist hier schnell recht voll. Ich habe Ende 2006 eine Hand voll Tiere in mein 240er Cherax-Becken gesetzt, mittlerweile sind die Tiere schon nicht mehr zu z&#228;hlen, es sind Hunderte. Wie es immer bei Wirbellosen ist, zu gro&#223; kann ein Becken nie sein.</p>
<p>Mit ca. 3 Monaten erreichen sie die Geschlechtsreife. Die Eier produzieren die<a title="red-fire-eifleck.jpg" href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/07/red-fire-eifleck.jpg"><img title="red-fire-eifleck.jpg" src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/07/red-fire-eifleck.thumbnail.jpg" alt="red-fire-eifleck.jpg" align="right" /></a> Weibchen im Nacken, was sehr sch&#246;n an dem Eifleck zu erkennen ist. Sobald sich die Eier ausreichend entwickelt haben (bis zu 4 Wochen), h&#228;utet sich das Weibchen und gibt <strong><a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pheromon" target="_blank">Pheromone</a></strong> ab. Dieses erkennt man in der Regel an dem wilden herum schwimmen der m&#228;nnlichen Beckenbewohner (Paarungsschwimmen).</p>
<p>Sobald das Weibchen die Eier in die Bauchtaschen gepresst hat, werden diese st&#228;ndig durch die Schwimmbeine mit Sauerstoff versorgt. Nach ca. 3 – 4 Wochen (je nach Wassertemperatur) schl&#252;pfen fertig entwickelte Jungtiere (ca. 1,5        – 2 mm) gro&#223;. Zwerggarnelen stellen ihrem Nachwuchs nicht nach.</p>
<p><em>Die Rotf&#228;rbung</em></p>
<p>Die Ausf&#228;rbung der Tiere ist bei verschiedenen Haltern oftmals unterschiedlich. F&#252;r den Grund gibt es unterschiedliche Meinungen. Einige schw&#246;ren darauf, dass dies sehr viel mit dem Angebot des Futters zu tun hat. <a title="redfire.jpg" href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/01/redfire.jpg"><img title="redfire.jpg" src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/01/redfire.thumbnail.jpg" alt="redfire.jpg" align="left" /></a>Bei der Rotf&#228;rbung handelt es sich um eine Fettfarbe (<a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carotinoide" target="_blank"><strong>Carotinoide</strong></a>), die von den Garnelen nicht selbst produziert werden kann. Enthalten sind die Carotinoide z. B. in Paprika oder M&#246;hren. Auch mit speziellem Farbfutter oder Cyclop-Eeze haben scheinbar einige eine gute Rotf&#228;rbung der Tiere erzielt.</p>
<p>Andere schw&#246;ren auf die Selektion, ohne die angeblich &#252;berhaupt nichts geht, wenn man einen gut gef&#228;rbten Red Fire Stamm pflegen m&#246;chte.</p>
<p>Eine Zeit lang habe ich die Tiere in verschiedenen Artenbecken, mit unterschiedlichen Wasserwerten gehalten. Ich konnte jedoch keinen Unterschied bei der Ausf&#228;rbung erkennen, ob sie nun in weichem oder in hartem Wasser sa&#223;en.</p>
<p>Mittlerweile halte ich die Red Fire nicht mehr in Artenbecken. Sie sind  bei mir mit den unterschiedlichen Krebsarten vergesellschaftet &#8211; alle bei gleichen Wasserwerten (GH 16, PH 8, KH 5-6). Wasserwechsel f&#252;r alle Becken 1 x w&#246;chentlich 50 – 60 %. Das Futterangebot ist f&#252;r alle Tiere gleich.</p>
<p>Merkw&#252;rdigerweise sind lediglich die gesamten Red Fire in dem 240er<a title="red-fire-futter-3.jpg" href="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/05/red-fire-futter-3.jpg"><img title="red-fire-futter-3.jpg" src="http://crusta.de/wp-content/uploads/2007/05/red-fire-futter-3.thumbnail.jpg" alt="red-fire-futter-3.jpg" align="right" /></a> Cherax-Becken sehr gut ausgef&#228;rbt (ohne Selektion). Hier sogar ein gro&#223;er Teil der M&#228;nnchen. In den anderen Becken, die sich lediglich aufgrund der Gr&#246;&#223;e und Besatz (<a href="http://crusta.de/krebse/cambarellus-patzcuarensis-sp-orange_372" target="_blank"><strong>Cambarellus patzcuarensis sp. orange</strong></a> – <strong><a href="http://crusta.de/krebse/louisiana-zwergflusskrebs-cambarellus-shufeldtii/" target="_blank">Cambarellus shufeldtii</a></strong>) unterscheiden, ist ein viel gr&#246;&#223;erer Prozentsatz von eher schlecht gef&#228;rbten Tieren dabei. Ich kann bis heute nicht sagen, woran dieses liegt.</p>
<p>Ich habe die Vermutung, dass es mit den anfallenden &#8220;Abfallprodukten&#8221; zu tun hat. Das Cherax-Becken ist alles andere als &#8220;sauber&#8221;. Hier gibt es eine extremere Mulmschicht als in den anderen Becken, die den ganzen Tag von den Garnelen durchsucht wird. Weiterhin habe ich in dem Cherax-Becken mit mehr Algenbefall (Fadenalgen, Kieselalgen) zu k&#228;mpfen. Das sind f&#252;r mich die einzigen, optisch erkennbaren, Unterschieden zu den anderen Becken.</p>
<p>Aber vielleicht hat hier ja noch jemand andere Erfahrungswerte? W&#252;rde mich sehr interessieren.</p>
<p></p>

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