Pflanzen im Krabbenbecken
Gestern nach dem Pflanzenkauf wollte ich mich eigentlich schon direkt an das Einpflanzen machen. Aber halt! Das geht nämlich nicht so einfach.
Hier ist es ähnlich wie bei Aquarienpflanzen, die ja oftmals überdüngt sind oder mit Pestiziden (gegen Schnecken o. ä.) behandelt wurden.
Die Pflanzen aus dem Gartencenter sind natürlich auch gedüngt. Ich kann mir vorstellen, unter Umständen auch nicht wenig. Also müssen auch diese Pflanzen erstmal gewässert werden.
Soweit mir gesagt wurde, kann der Dünger wohl ansonsten auch an den Terrarienhumus abgegeben werden. Schlimmer wäre es noch, wenn die kleinen Krabben auf die Idee kommen würden, daran zu knabbern.
Ich habe die ganze Blumenerde von den Wurzeln entfernt, so gut es halt ging. Einige Pflanzen haben so feine Wurzeln, dass es gar nicht so einfach war. Dann hat jede Pflanze ihre eigene Tasse mit Wasser bekommen. Das Wasser werde ich jetzt täglich wechseln.
Einige wässern ihre Pflanzen bis zu 3 Wochen, andere setzen sie schon nach wenigen Tagen ein. Ich denke, dies ist hier wie bei Aquarienpflanzen, ich wässere diese mindestens 7 Tage lang, andere setzen sie nach 3 Tagen um. Ich selbst weiß jetzt noch nicht so genau, wie lange die Pflanzen nun unsere Fensterbank im Schlafzimmer belagern werden:
Ich mache es davon abhängig, wie weit die jeweiligen Pflanzenarten damit zurechtkommen, die ganze Zeit über im Wasser zu stehen. Vielleicht werde ich sie nach einigen Tagen auch einfach in Terrarienhumus einpflanzen und darin noch eine Zeit lang stehen lassen.
Die Tillandsien habe ich jetzt lediglich abgewaschen und schon auf der Wurzel verteilt.
Auf dem unteren Bild kann man euch deutlich die beschlagenen Scheiben, aufgrund der Luftfeuchtigkeit, erkennen.
Wie ihr seht, nimmt auch das Bepflanzen eines Krabbenbeckens etwas mehr Zeit in Anspruch.












[...] Pflanzen müssen jedoch erst wochenlang gewässert werden und nun meint sich Schimmel an der Wurzel bilden zu müssen. [...]